Stand: 22.04.2017 15:50 Uhr

VfL Osnabrück bleibt oben dran

von Johannes Freytag, NDR.de
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Konstantin Engel (l.) und Marc Heider jubeln - der VfL bleibt oben dran.

Fußball-Drittligist VfL Osnabrück hält weiter Kontakt zu den Aufstiegsrängen. Das Team von Trainer Joe Enochs, dessen Vertrag jüngst bis 2020 verlängert wurde, setzte sich am Sonnabend gegen den VfR Aalen mit 1:0 (1:0) durch. Marc Heider erzielte praktisch mit dem Pausenpfiff den einzigen Treffer des Tages. Waren die Niedersachsen im ersten Durchgang noch überlegen, so mussten sie in der zweiten Hälfte um den Heimsieg zittern. Als Tabellenfünfter hat Osnabrück drei Punkte Rückstand auf Kiel (2.) und Magdeburg (3.).

VfL drückend überlegen, aber nur ein Tor

34.Spieltag, 22.04.2017 14:00 Uhr

  • VfL Osnabrück
  • 1:0


  • VfR Aalen

Tore: 1:0 Heider (45.)
VfL Osnabrück: Gersbeck - K. Engel, Appiah, Willers, Dercho - Sangare (83. S. Tigges), Syhre, Arslan, Reimerink (76. Hohnstedt) - Heider, Wriedt (71. Menga)
VfR Aalen: Bernhardt - Menig, R. Müller, Geyer, T. Schulz - Welzmüller - Preißinger, Y. Deichmann (65. Kienle) - Stanese (46. Vasiliadis) - Morys, Wegkamp
Zuschauer: 7658

Weitere Daten zum Spiel

Enochs veränderte sein Team gegenüber dem 1:1 in Frankfurt nur auf einer Position: Für den gelbgesperrten Christian Groß spielte Ahmet Arslan. Der 23-Jährige, einer der Torschützen beim 2:0 im Landespokal gegen Arminia Hannover, sorgte sogleich für die erste VfL-Großchance. Nach einer Ecke von Kwasi-Okyere Wriedt war Arslan per Kopf zur Stelle, Aalens Keeper Daniel Bernhardt jedoch auf dem Posten (6.). Auch den Distanzschuss von Wriedt entschärfte Bernhardt (11.). Osnabrück bestimmte klar das Geschehen und vergab durch Nazim Sangaré (15., 25., 34.) und Wriedt (20., 29.) weitere gute Gelegenheiten. Die Gefährlichkeit der Gäste hingegen blitzte nur selten auf: So schloss der frühere Osnabrücker Gerrit Wegkamp einen Konter überhastet und schlecht ab (19.). Als alles auf einen torlosen Halbzeitstand hindeutete, fiel dann doch das längst überfällige 1:0 für die Gastgeber: Kontantin Engel war nach einer Flanke von Alexander Dercho am langen Pfosten per Kopf zur Stelle, Heider drückte den Ball dann endgültig über die Linie (45.+2).

Aalen dem Ausgleich nahe, trifft aber nicht

Fans des VfL Osnabrück © picture alliance / dpa

Die Fans des VfL Osnabrück: Mal Retter, mal Kostenfaktor

NDR 1 Niedersachsen -

Eine solch engagierte Fanszene, wie sie in Osnabrück besteht, hat Seltenheitswert. Unproblematisch ist das Miteinander von Verein und Fans aber nicht.

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Unverändertes Bild zunächst in Durchgang zwei: Der VfL war weiter am Drücker und hätte durch Wriedt auf 2:0 erhöhen können, doch der Distanzschuss des Stürmers strich nur um Zentimeter am Pfosten vorbei (48.). Fast im Gegenzug verhinderte VfL-Keeper Marius Gersbeck den Ausgleich, als er einen Schuss von Wegkamp von der Linie kratzte (50.). Das schien aber der Weckruf für die Gäste gewesen zu sein, die nun im Aufwind waren: Matthias Morys hatte Gersbeck nach einem Steilpass bereits umkurvt, wurde aber wegen Abseits zurückgepfiffen (56.). Zwölf Minuten später hatte Aalen erneut Pech: Steffen Kienles Schuss aus der Drehung prallte nur an den Pfosten (68.). Auch danach war der VfR dem 1:1 nahe: Eine Flanke von Sebastian Vasiliadis verpassten in der Mitte alle Mitspieler und am langen Pfosten war Morys zu überrascht und drosch den Ball über das Gehäuse (71.). Kienles Direktabnahme von der Strafraumlinie ging knapp am Tor vorbei (78.). Osnabrück wackelte gewaltig, fiel aber nicht - und durfte am Ende einen glücklichen Heimsieg bejubeln.

Dieses Thema im Programm:

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