Stand: 22.04.2017 19:24 Uhr

Holstein Kiel weiter im Höhenflug

Holstein Kiel hat seine Erfolgsserie auf neun Drittliga-Partien ohne Niederlage ausgebaut und Rang zwei zurückerobert. Die "Störche" schlugen am Sonnabend Verfolger Chemnitzer FC mit 2:0 (0:0) und zeigten dabei eine Leistung, die eines Aufstiegsaspiranten durchaus würdig war. "Ich bin sehr froh über den Sieg. Heimspiele liegen uns", sagte Kapitän Rafael Czichos. Am kommenden Wochenende können die Schleswig-Holsteiner einen großen Schritt Richtung Zweite Bundesliga machen, wenn sie auch beim Tabellen-Vierten Jahn Regensburg gewinnen.

"Störche" von Beginn an das bessere Team

34.Spieltag, 22.04.2017 14:00 Uhr

  • Holstein Kiel
  • 2:0


  • Chemnitzer FC

Tore: 1:0 Ducksch (57.) 2:0 Drexler (60.)
Holstein Kiel: Kronholm - P. Herrmann, Schmidt, Czichos, C. Lenz - Peitz (90. Siedschlag) - K. Schindler (57. Janzer), A. Bieler, Drexler, Lewerenz - Ducksch (72. Hoheneder)
Chemnitzer FC: Kunz - J. Koch, Mbende, Reinhardt, Bittroff - Danneberg, Jopek - Mast, A. Fink, Grote - Hansch (64. Frahn)
Zuschauer: 5972

Weitere Daten zum Spiel

Die KSV Holstein legte gegen Chemnitz einen über 90 Minuten überzeugenden Auftritt auf den Rasen. Das schnelle Umschalten funktionierte ebenso wie die langen Bälle auf Mittelstürmer Marvin Ducksch. Der hatte auch in der elften Minute die erste Gelegenheit - und eine Menge Pech, dass er nicht das 1:0 erzielte. Ducksch zirkelte den Ball an Chemnitz-Keeper Kevin Kunz vorbei an den Innenpfosten. Alexander Bieler und Steven Lewerenz (jeweils 19.) sowie Kingsley Schindler (30.) hatten weitere Einschussgelegenheiten. Wenn es etwas zu bemängeln gab am Kieler Spiel, dann war es die Chancenverwertung. Denn auch die KSV-Defensive agierte sicher, Chemnitz hatte erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen guten Abschluss, als Anton Fink einen Freistoß links vorbei setzte.

Ducksch bricht den Bann mit einem Traumtor

Die "Störche" ließen nach dem Seitenwechsel nicht nach, sondern drückten weiter. Und nun klappte es auch mit dem Toreschießen. Ducksch markierte mit einem spektakulären Treffer das 1:0. Die Leihgabe vom FC St. Pauli nahm den Ball mit der Brust an und hämmerte ihn aus gut 20 Metern in die Maschen (57.). Ähnlich traf Dominick Drexler nur drei Minuten später. Chemnitz blieb weiterhin überraschend harmlos, von der zweiterfolgreichsten Drittliga-Offensive war beinahe nichts zu sehen. Kiel hätte seinen Vorsprung sogar noch ausbauen können. Doch Patrick Herrmann hatte Pech, dass der Ball unglücklich aufsprang und deshalb schlecht zu kontrollieren war (75.).

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 22.04.2017 | 14:00 Uhr

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