Stand: 16.04.2017 15:22 Uhr

Buchtmann sorgt für Jubel beim FC St. Pauli

von Sebastian Ragoß, NDR.de
Glücksmoment: Christopher Buchtmann (r.) bejubelt sein Siegtor.

Der FC St. Pauli hat in der zweiten Fußball-Bundesliga einen immens wichtigen Heimsieg gefeiert und einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Ein spätes Tor von Christopher Buchtmann (88.) bescherte der Mannschaft von Trainer Ewald Lienen am Ostersonntag einen 1:0 (0:0)-Erfolg gegen die Würzburger Kickers. Die Hamburger verließen die Abstiegsränge und sind nun punktgleich mit dem Aufsteiger aus Franken. "Die Mannschaft ist nicht panisch geworden und hat an sich geglaubt. Diese Ruhe ist belohnt worden", sagte Lienen und bezeichnete den Sieg als "glücklich, aber hochverdient".

Schwache Anfangsphase der Hamburger

29.Spieltag, 16.04.2017 13:30 Uhr

  • FC St. Pauli
  • 1:0


  • Würz. Kickers

Tore: 1:0 Buchtmann (88.)
FC St. Pauli: Heerwagen - Ziereis (66. Buballa), Gonther, L. Sobiech, Dudziak - Buchtmann, Flum (75. Thy) - C. Sahin (80. Miyaichi), Möller Daehli, Sobota - Bouhaddouz
Würz. Kickers: Siebenhandl - Pisot, Schoppenhauer, S. Neumann, Junior Diaz - Benatelli (64. Ernst / 88. Soriano), Fröde, Taffertshofer - T. Schröck (57. Rama) - Königs, Daghfous
Zuschauer: 29546

Weitere Daten zum Spiel

Die für beide Teams brisante Ausgangslage lähmte zunächst die Beine der Profis. Würzburg trug einige gefällige Angriffe über die rechte Seite vor, von St. Pauli kam hingegen in der ersten halben Stunde - nichts. Dann aber hatte Cenk Sahin plötzlich die große Gelegenheit, die Führung für die Hamburger zu erzielen, als er nach einem tollen Pass von Mats Möller Daehli allein aufs Tor zulief. Der Flügelstürmer legte sich den Ball jedoch zu weit vor und scheiterte an Keeper Jörg Siebenhandl (33.). Fast im Gegenzug kamen auch die Kickers zu ihrer ersten guten Chance. Doch Marco Königs zögerte zu lange mit dem Abschluss und setzte den Ball ans Außennetz (34.).

Flachschuss ins Glück

Nun war etwas mehr Tempo in der Partie und St. Pauli kam vor der Pause noch einmal gefährlich vor das gegnerische Tor: Lasse Sobiech zwang Siebenhandl mit einem Kopfball zu einer Parade (39.). Sein Partner in der Innenverteidigung, Sören Gonther, hatte ebenfalls eine gute Gelegenheit per Kopf, brachte den Ball aber kurz nach dem Seitenwechsel nicht aufs Tor (46.). Die Hamburger erhöhten den Druck, doch Würzburgs Defensive stand zumeist gut geordnet. Nur selten gelang es der Lienen-Elf, Lücken in der Kickers-Abwehr zu finden. Eigene Offensivaktionen verzeichneten die Gäste kaum mehr, sie konnten allerdings mit dem torlosen Remis auch besser leben als die Norddeutschen. So wurde die Schlussphase zu einem Wettlauf gegen die Zeit und den Würzburger-Defensivriegel, den St. Pauli doch noch gewann: Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff überwand Buchtmann Siebenhandl mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze.

Dieses Thema im Programm:

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