Stand: 20.03.2017 14:31 Uhr

Doch keine Bombenentschärfung in Hannover

Rund 15.600 Menschen sollten am Wochenende eigentlich ihre Wohnungen für eine Blindgänger-Entschärfung in Hannover-Linden räumen. Nun kommt die Entwarnung: Arbeiter haben bei den Vorbereitungen statt dreier Bombenblindgänger Reste eines Fasses und andere Metallgegenstände gefunden. Das teilte die Stadt Hannover am Montag mit. Die bislang für diesen Sonntag geplante Evakuierung im Stadtteil Linden wurde abgesagt.

Arbeiter legen Schächte in acht Metern Tiefe

Die Blindgänger waren auf einem ehemals als Parkplatz genutzten Grundstück an der Stadionbrücke in acht bis zehn Metern Tiefe vermutet worden. Um die Verdachtspunkte genauer zu untersuchen, hatten Arbeiter mehrere Tiefbauschächte angelegt. Danach zeigte sich, dass dort nichts Explosives mehr im Erdreich schlummert. Erst im Juni vergangenen Jahres mussten Tausende Menschen in Hannover-Linden ihre Wohnungen verlassen. Bauarbeiter hatten zuvor Blindgänger entdeckt. Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärften die Bomben schließlich erfolgreich. Am Wochenende war in Osnabrück ein Blindgänger entschärft worden.

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Blindgängerverdacht: 15.600 Menschen betroffen

Wenn sich der Verdacht erhärtet, müssten 15.600 Menschen in Hannover Ende März ihre Wohnungen verlassen: Im Westen der Stadt sind mögliche Blindgänger entdeckt worden. (24.02.2016) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 20.03.2017 | 15:00 Uhr

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