Nordtour

Samstag, 25. April 2015, 18:00 bis 18:45 Uhr
Sonntag, 26. April 2015, 06:00 bis 06:45 Uhr

Cook & Shoot Workshop: Fotografie und Kochen

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Crème brulée mit Himbeeren verziert.

Das Auge isst mit, deshalb spielt es eine große Rolle, wie ästhetisch Essen angerichtet wird. Und: Essen fotografieren ist Trend, das "Posten" von Gerichten auf sozialen Netzwerken weit verbreitet. Das brachte Food-Fotograf Steven Beltjes auf die Idee beide Leidenschaften zu kombinieren und einen Koch- und Foto-Workshop anzubieten. Ein Team der Nordtour lässt sich zeigen, wie man "Crème Brulée" oder "Death by Chocolate" am besten in Szene setzt und Desserts mit einfachen Mitteln von ihrer leckersten Schokoladenseite zeigt.

Nordtour unterwegs: Rund um Greifswald und Wolgast

Nordtour-Reporterin Claudia Krüger schaut sich im Lassaner Winkel um, eine abgeschiedene Gegend auf dem Festland gegenüber der Insel Usedom.

Die Tour beginnt mit dem Zeesenboot auf dem Peenestrom. Kapitänin Rika Harder besegelt die Gewässer schon seit ihrer Kindheit. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung geht es mit dem Fahrrad durch eine verträumte Mirabellen-Allee in die umliegenden Dörfer.

Ratgeber Reise

Natur pur am "Amazonas des Nordens"

Biber und Reiher, Knabenkraut und Orchideen: Im Naturpark Flusslandschaft Peenetal können Besucher Hunderte seltener Tiere und Pflanzen entdecken - am besten vom Boot aus. mehr

Im kleinen alten Gutshaus von Klein Jasedow trifft Claudia Krüger auf das Künstlerpaar Angela und Karl Valta. In ihren Kunst-Kemenaten gibt es viel zu sehen und zu hören. Anschließend geht es mit dem Fahrrad weiter ins nahegelegene Pulow. Hier hat Iris Schöne ihre Webwerkstatt. Museen und Heimatvereine wenden sich an sie, wenn sie traditionelle Stoffe brauchen.

Immer noch in Pulow trifft die Nordtour-Reporterin auf Heike Ried. In ihrem Garten steht ein ungewöhnliches, großes Kuppelzelt. In dem lichtdurchfluteten Raum mit Ausblick aufs freie Feld gibt die Physiotherapeutin Yoga- und Bewegungskurse. Den richtigen Rahmen im wahrsten Sinne des Wortes gibt es im Herrenhaus Libnow. Denn das hat Siegmund Lorenz nicht nur liebevolle restauriert, sondern auch eine Galerie und seine Rahmenwerkstatt darin eingerichtet.

Saisonauftakt: Das Freilichtmuseum Molfsee

Das Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel ist das größte seiner Art in Norddeutschland: Mehr als 70 historische Gebäude sind hier zu sehen – wiederaufgebaute Hofanlagen, Katen und Mühlen der verschiedenen Regionen Schleswig-Holsteins. Auch alte Haustierrassen kann man hier auf dem weitläufigen Gelände erleben. Dazu zeigen Handwerker wie Korbflechter, Drechsler und Weber wie früher gearbeitet wurde und ein Imker erklärt, wie sich die Bienenhaltung im Laufe der Jahrhunderte verändert hat.

Ratgeber Reise
mit Video

Freilichtmuseum Molfsee: So lebte Uroma

Reetdachkaten und Windmühlen, Handwerker und ein historischer Jahrmarkt: Das Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel zeigt Landleben von einst als Erlebnis für die ganze Familie. mehr

Fotomodell auf vier Pfoten: Tierfotografin gibt professionellen Tipps

Schöne Fotos von den geliebten Haustieren, wer hätte die nicht gern. Doch welche Tricks lassen die Vierbeiner stillsitzen? Juliane Meyer aus Oerzen bei Lüneburg weiß Rat. Die leidenschaftliche Tierfotografin hilft beim Hundefoto-Workshop, die Vierbeiner schön in Szene zu setzen.

Leuchtturm-Tour: Geschichten rund um den Leuchtturm Obereversand

Das Dorumer Tief ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Land Wursten zwischen Cuxhaven und Bremerhaven. Direkt am Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer gelegen, lockt der kleine Ort Besucher mit Seeklima, Wassersportmöglichkeiten und vielen Sehenswürdigkeiten.

Einer der Hauptanziehungspunkte im Dorumer Tief ist der markante Leuchtturm Obereversand, der vom Ufer aus über die einzige Seebrücke an der deutschen Nordseeküste erreichbar ist. Der Turm ist inzwischen über 125 Jahre alt - bis vor 10 Jahren stand er tief im Wattenmeer, 2003 wurde er schließlich abgebaut und nach Dorum verpflanzt. Heute befindet sich in seinem inneren ein liebevoll eingerichtetes Museum. Von der Leuchtturmspitze genießen Besucher zudem einen einmaligen Ausblick ins Wattenmeer.

Kulinarisch steht das Dorumer Tief ganz im Zeichen der Nordseekrabbe. Noch sechs Kutter fahren regelmäßig aus dem kleinen Hafen ins Wattenmeer und werfen dort ihre Netze aus. Verarbeitet werden die Krabben unter anderem direkt vor Ort: Im Restaurant Dorumer Strandhalle hat sich Küchenchef Dimitrios Aggelidis ganz auf regionale Spezialitäten aus dem Meer eingestellt, und bereitet mit saisonalen Zutaten deftige und raffinierte Gerichte aus Dorumer Krabben zu.

Oll Reef Hus in Großefehn: Jürgen Tjaden und sein Privatmuseum

Jürgen Tjaden ist Sammler aus Leidenschaft. Der 72-Jährige sammelt alles, was ihm unter die Nägel kommt: Schrauben, Fahrräder, Nähmaschinen, Blumenvasen... am liebsten gleich mehrere Exemplare. Aus der Sammellust ist inzwischen ein Museum geworden: Das Oll Reef Hus in Großefehn, ein Familienprojekt. Jürgen Tjadens Tochter leitet das dazugehörige Café und der Rest der Familie ist an den Wochenenden ebenfalls eingespannt, denn dann hat das Oll Reef Hus geöffnet.

Eekholt und die Wölfe: Unterwegs mit dem Wolfsbetreuer

Auch in Schleswig-Holstein ist es inzwischen so weit. 150 Jahre war der Wolf ausgestorben, jetzt streifen immer mehr durch unsere Wälder und kommen uns auch immer näher. Wer als Spaziergänger oder Radfahrer in der Natur unterwegs ist, kann ihm schon mal begegnen. Meist ist der Wolf zwar viel zu scheu, um sich zu zeigen, aber in letzter Zeit häufen sich Berichte über Menschen, die einen Wolf sehen oder auch tot gefahren haben. Wolfsbetreuer Dirk Hadenfeldt. stand einem der weniger scheuen und auffälligen Wölfe schon gegenüber. Was macht man wenn man einem Wolf begegnet. Ein Team der Nordtour begleitet den Wolfsbetreuer bei der Spurensuche und fragt die Experten vom Wolfsinformationszentrum in Eekholt, womit wir in der Zukunft zu rechnen haben.

Die Hamburger Spezialität: Das Franzbrötchen

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Hamburger Franzbrötchen

Das Franzbrötchen ist eine Hamburger Spezialität. Das Echte bekommt man nur in der Hansestadt und nicht in Hannover, Rostock oder Kiel. Der Name ist möglicherweise eine Erinnerung an die französischen Vorbilder, Croissant oder Baguette. Diese französischen Backwaren wurden durch die Truppen Napoleons während der Besatzungszeit zwischen 1806 und 1814 bekannt und das heutige Franzbrötchen könnte eine Abwandlung davon sein.

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